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	<title>Concept-Club</title>
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	<description>Photography</description>
	<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 04:15:55 +0000</pubDate>
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		<title>Die Zeit des Wartens</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 04:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe ja bereits berichtet, dass eine Analog-Tour ansteht. Einfach mal wieder die alten Werte der Fotografie aufleben lassen. Am Samstag war es dann auch so weit. Mit Robert und Hendrik bin ich nach Lauffen am Neckar gefahren um die Stadt zu erkunden und vorallem um analog zu fotografieren. Lauffen ist ein knapp 11.000 Einwohner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ja bereits berichtet, dass eine Analog-Tour ansteht. Einfach mal wieder die alten Werte der Fotografie aufleben lassen. Am Samstag war es dann auch so weit. Mit Robert und Hendrik bin ich nach Lauffen am Neckar gefahren um die Stadt zu erkunden und vorallem um analog zu fotografieren. Lauffen ist ein knapp 11.000 Einwohner Örtchen und liegt, wie der Name vermuten lässt an der Elbe - nein, natürlich am Neckar (ca. 50km nördlich von Stuttgart).</p>
<p>Auf Grund der Wettervorhersage versuchten Hendrik und Robert verzweifelt ISO 400 sw-Filme zu bekommen. Ein in der heutigen Zeit wirklich schwierigen Unterfangen - zumindest im Einzelhandel. Es gibt noch Kleinblidfilme zu kaufen. Leider führen die meisten Läden nur Farbfilme oder wirklich schnöde SW-Filme wie den Agfa APX (ISO 100). Im Örtlichen Edeka wurde ich jedoch fündig. Ich konnte im innenliegenden Lotto/Totto Laden doch tatsächlich 3 Ilford HP5+ zu einem super Kurs erstehen. Später fiel dann auch auf, wieso die Filme so günstig waren&#8230; Abgelaufen im Januar 2010 und nur 24 Bilder <img src='http://concept-club.de/photography/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> Naja, mal schauen ob die Bilder dennoch was werden. Der Film wurde ja vermutlich bei konstanter Temperatur gelagert (in der Nähe der Fleischtheke); vielleicht hat die Emulsion die Zeit ja unbeschadet überstanden&#8230;</p>
<p>Überrascht war ich von der Frage der Verkäuferin, sie wusste mit dem Ding was ich kaufen wollte nichts anzufangen. Ich erklärte ihr, dass es sich dabei um einen sw-Film Handelt und dass darauf früher aber eben auch noch heute Fotos abgelichtet werden. Wieso überrascht mich das? Weil die Verkäuferin, (ohne ihr zu nahe treten zu wollen) den Anschein erweckte, als hätte sie selbst noch die Zeit der Glasplatten mitgemacht.</p>
<p>Ein Bericht über die Tour durch Lauffen folgt bestimmt in Kürze. Ich wollte hier nur  bloß einmal anmerken, dass ich es kaum noch abwarten kann, bis das Entwicklerset von Spürsinn kommt und wir endlich loslegen können, die Negative zu entwickeln. Neben herkömmlichen Entwickler möchte ich auch Caffenol-C-M als Entwickler einsetzen. Die einzelnen Komponenten habe ich bereits vorbereitet. Sie sind schon in Wasser gelöst und warten nur noch darauf in gleichen Teilen gemischt zu werden. Wann geht das denn endlich los&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;?</p>
<p>Bis dahin - drag the shutter</p>
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		<title>Jetzt mal analog</title>
		<link>http://concept-club.de/photography/2011/08/25/jetzt-mal-analog/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 19:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer Zeit mal wieder ein Blog-Post und dann gleich so eine Überraschung&#8230;
Die Unmengen an Bildern die bei der digitalen Fotografie nach einem Fototag herauskommen gehen mir ein wenig auf den Keks und rauben mir ein bisschen die Freude an der Fotografie. Selbst wenn man sich zusammenreißt kommt man doch schnell auf 100 und mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit mal wieder ein Blog-Post und dann gleich so eine Überraschung&#8230;</p>
<p>Die Unmengen an Bildern die bei der digitalen Fotografie nach einem Fototag herauskommen gehen mir ein wenig auf den Keks und rauben mir ein bisschen die Freude an der Fotografie. Selbst wenn man sich zusammenreißt kommt man doch schnell auf 100 und mehr Fotos nach einer kleinen Fototour oder einiges mehr bei einer Portrait-Session. Diese Bilder wollen gesichtet, ausgewählt und bearbeitet werden und so endet man doch wieder am PC - für Stunden!</p>
<p>Zu analogen Zeiten ging ich auch auf Fototour, Entdeckungsreise oder wie auch immer man das nennen möchte. Fotografiert wurde auf 35mm KB Film (SW). Nach 24 Aufnahmen war Schluss! 25 wenn man den Film sehr knapp oder im dunkeln eingelegt hatte. Toll waren dann später die 36er Filme&#8230; Was? 36 Bilder? Ja! und das war toll - es waren die größten KB-Filme die man bekommen konnte. Und es war ausreichend. In 2-3 Wochen Urlaub verschoss mein Vater früher ca. 3 Filme. Von der Verwandtschaft wurde er mit großen Augen angesehen, wie man denn so viele Bilder in nur einem Urlaub machen könne&#8230; 108 Fotos in 3 Wochen. Seien wir mal ehrlich, im digitalen Zeitalter jagen wir 108 Fotos doch schon am Flughafen durch&#8230;</p>
<p>Mit all den Möglichkeiten, die man im digitalen Zeitalter hat, verliert die Fotografie immer mehr an Reiz und ihrer künstlerischen Komponente. Die Bilder sind nicht besser geworden, sondern einfach nur mehr! Das Bewustsein für schöne Bilder oder der Wunsch nach schönen Aufnahmen scheint mehr und mehr Menschen verloren zu gehen. Wie sonst erklärt man sich die Vielzahl an unscharfen, verwackelten, schlecht belichteten Handyfotos die bei Facebook und Co. landen?</p>
<p>Für mich ist es jetzt spannend, sich mal wieder der alten Werte zu besinnen, seine Motive mit mehr bedacht auszuwählen und sich mehr Zeit für die Aufnahme zu nehmen. Man muss sich plötzlich auch wieder in der Anzahl der Bilder einschränken. Jedes gemachte Bild ist mit Kosten verbunden. Ob mir ein 36er Film reicht, um einen halben Tag auf Fototour zu gehen? Ich weiß es noch nicht, ich werde es aber herausfinden.</p>
<p>Schon in der Schule habe ich Filme und Bilder selbst entwickelt und es hat mir einen riesen Spaß gemacht. Es ist toll zu sehen, wie sich im Laufe des Prozesses nach mehreren Stunden endlich die Fotos auf den zuvor noch weißen Papieren abzeichnen. Eine Zeit an die ich immer wieder gerne zurück denke. Man hat sich wirklich nur auf die Bilder konzentriert - musste man auch, damit das Ergebnis am Ende auch stimmte&#8230;</p>
<p>Heutzutage sitzt man am PC, sucht Bilder heraus, surft im Internet, schaut nebenbei Fern, bearbeitet halbherzig die Bilder in Lightroom oder Photoshop während man mit irgendwem telefoniert&#8230; Man verliert sich einfach in zu vielen anderen Dingen.</p>
<p>Ich habe mir bei spuer-sinn.net ein Starterset für die Kleinbildentwicklung bestellt. Nur negative (SW). Das Set beinhaltet alles was man für die Negativentwicklung benötigt. Auch die Chemikalien sind enthalten und es kommen sogar noch 5 Filme mit. Einen Wechselsack muss man allerdings extra kaufen - bzw. sollte man.<br />
Leider ist das Set zur Zeit ausverkauft und kommt erst Mitte September wieder rein. Spuer-sinn hat mir aber vorab schonmal die Filme (Ilford FP4) zukommen lassen, sodass ich zumindest mit dem Fotografieren schon einmal beginnen kann. Den Rest der Bestellung schicken sie mir versandkostenfrei nach, sobald alles eingetroffen ist.</p>
<p>Meine alte Canon AE-1 Programm ist geladen und wartet eigentlich nur noch auf den Einsatz am Wochenende. Genau weiß ich zwar noch nicht wo es hingeht, ich hab mich aber zumindest schonmal für ein 35mm F2.0 Objektiv entschieden - das schreit ja förmlich nach Street-Photography <img src='http://concept-club.de/photography/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Genug erstmal für heute, ich werde berichten, wie die Analogreise weiter geht&#8230;</p>
<p>Bis dahin: Drag the Shutter!</p>
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		<title>Das 4-Ohren-Modell</title>
		<link>http://concept-club.de/photography/2011/04/15/das-4-ohren-modell/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 21:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit diesem Bild habe ich bei der aktuellen Happyshooting Aufgabe teilgenommen. Das Thema war Kommunikation.
Was ist da passender dachte ich mir, als das 4-Ohren-Modell oder auch Vier-Seiten-Modell von Friedmann Schulz von Thun? Genau dieses habe ich dann in meinem Foto versucht umzusetzen. Robert stand mir dafür freundlicherweise als Model zur Verfügung.

Von links nach rechts sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit diesem Bild habe ich bei der aktuellen Happyshooting Aufgabe teilgenommen. Das Thema war Kommunikation.</p>
<p>Was ist da passender dachte ich mir, als das 4-Ohren-Modell oder auch Vier-Seiten-Modell von Friedmann Schulz von Thun? Genau dieses habe ich dann in meinem Foto versucht umzusetzen. Robert stand mir dafür freundlicherweise als Model zur Verfügung.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://concept-club.de/photography/wp-content/uploads/_mg_1878-bearbeitet.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-145" title="4OhrenModell" src="http://concept-club.de/photography/wp-content/uploads/_mg_1878-bearbeitet.jpg" alt="4OhrenModell" width="450" height="210" /></a></p>
<p>Von links nach rechts sind die folgenden Aspekte des Kommunikationsmodells dargestellt: Appell-, Beziehungs-, Sach- und Selbstoffenbarungsebene. Jede übermittelte Nachricht kann anhand dieser Ebenen untersucht werden. Der Empfänger der Nachricht muss dann entscheiden, wie er sie interpretiert. So kann die gern als Beispiel genommene Aussage eines Beifahrers: &#8220;Die Ampel ist grün&#8221; unterschiedlich aufgefasst werden. Auf der Sachebene bedeutet dies nichts weiter, als dass die Ampel gerade grün ist. Auf dem Appellohr könnte der Fahrer aber verstehen &#8220;Gib gas&#8221; und beschleunigt um noch bei grün fahren zu können. Vielleicht meinte der Beifahrer aber auch nur: &#8220;Wenn ich fahren würde, würde ich jetzt schneller fahren&#8221;. Versteht der Fahrer die Nachricht auf der Beziehungsebene, so reagiert er sicherlich etwas gereizt mit den Worten &#8220;Wer bist du eigentlich, dass du dich in meinen Fahrstil einmischt&#8221;.</p>
<p>Damit genug zum Thema Kommunikation. Nun mal zu dem, was euch hoffentlich mehr interessiert: &#8220;Wie ist dieses Bild denn eigentlich entstanden?&#8221;. Wie ich schon bei <a title="Bild auf Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/sebi953/5601724650/in/photostream" target="_blank">Flickr </a>beschrieben habe, handelt es sich bei diesem Bild um eine einzelne Aufnahme. Das Bild wurde bei Blende 16 für 67 Sekunden (ISO 100) belichtet. Robert ist nur deshalb 4 mal im Bild zu sehen, weil ich 4 mal geblitzt habe. Zwischen den einzelnen Blitzen habe ich die Kamera jedes mal ein Stück weiter gedreht (ca. 15°) bei einer Brennweite von 24mm (Kleinbildequivalent). Ich hatte ca. einen Abstand von 2 - 3 Metern zum Model.</p>
<p>In der Nachbearbeitung habe ich im wesentlichen den Schwarzwert im Bild angepasst, um den Hintergrund komplett dunkel zu bekommen und im Spiegel habe ich ein wenig &#8220;rumgeschmiert&#8221; um das Studio, welches sich darin gespiegelt hat ein wenig zu übertünchen. Es ist bei weitem nicht perfekt geworden, tut der Aussage des Bildes aber meines Erachtens keinen Abbruch.</p>
<p>Einem Flickr-User sind allerdings zwei merkwürdige Schatten im Bild aufgefallen und das ist auch genau der Grund, warum ich diesen Post schreibe. Ich möchte euch erklären, wie das Bild entstand und wie die beiden &#8220;Schatten&#8221; ganz rechts im Bild und beim &#8220;linken Robert&#8221; am rechten Arm entstanden sind.</p>
<p>Dazu hier mal ganz grob der Studioaufbau.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-148" title="studio" src="http://concept-club.de/photography/wp-content/uploads/studio-1024x670.jpg" alt="studio" width="614" height="338" /></p>
<p>Die Schwarze Linie hinten ist ein 3&#215;6m Hintergrund in schwarz. Die beiden schrägen Linien vor dem Model sind zwei 1,70&#215;2m Falthintergründe, bei denen eine Seite schwarz, die Andere weiß ist. Die schwarze Seite zeigt zur Kamera. Die Idee dabei war, den Lichtaufbau abzuschirmen, damit ich überhaupt 4 Belichtungen erreichen kann. Leider haben diese &#8220;Flags&#8221; auch das Model teils verdeckt, wodurch diese &#8220;Schatten&#8221; entstanden sind.</p>
<p>Das Bild wurde von rechts nach links aufgenommen. Also zuerst das Spiegelbild, weil die Position des Spiegels wichtig war. Später hätten wir den Spiegel nicht ins Sed stellen können, des war war absolut dunkel im Studio. Eine mit einem Snoot abgeschirmte Taschenlampe hat mir dabei geholfen die Gradeinteilung an meinem Stativkopf abzulesen, damit ich die Kamera immer exakt weiter drehen konnte.</p>
<p>Aber gut, zurück zum Lichtaufbau. Die erste Belichtung war also die mit dem Spiegel. Geplant war, für diese Belichtung nur den Schirm blitzen zu lassen. Dadurch war aber Roberts linke Seite komplett schwarz und so schaltete ich die Softbox hinzu. Nach der ersten Belichtung hat Robert dann den Spiegel weg geräumt (dieser Stand leicht schräg auf einem Stuhl) und eine neue Pose eingenommen. Für die weiteren Belichtungen feuerten nur die Softbox und die Snoot. Dabei war die Softbox das Hauptlicht und die Röhre das Haarlicht, um Robert besser vom Hintergrund abzuheben. Zwischen jeder Belichtung natürlich Kamera weiter drehen und das Model eine neue Pose einnehmen lassen.</p>
<p>Da mein provisorisches Studio sehr klein ist, musste Robert sehr dicht am Hintergrund stehen. Die in der Skizze zu sehenden Abstandsverhältnisse passen sogar recht gut. Der Spiegel lehnte schon fast am Hintergrundstoff. Durch die beschränkten Platzverhältnisse strahlte auch noch recht viel Licht auf den Hintergrund - da konnten auch die gerichteten Lichtquellen nicht viel dran ändern. Die weiße Fläche der Falthintergründe tat dabei ihr übriges.</p>
<p>Achja - noch ein Wort zum verwendeten Schirm, weil ich ja von gerichtetem Licht spreche: Da ich nur eine Softbox habe, entschied ich mich den Mittenreflektor aus meinem Beautydish auszubauen und einen Durchlichtschirm vor den Beautydish zu kleben. Somit konnte ich unnötiges Streulicht auf dem Hintergrund vermeiden. Mit einer Wabe vor der Softbox hätte man den Hintergrund vielleicht auch nochmal zusätzlich abschirmen können.</p>
<p>So, wie immer viel geschrieben, ich hoffe aber ihr hattet Spaß beim Lesen und vielleicht schickt mir ja der ein oder andere mal ein Bild von seinen Mehrfachbelichtungen zu&#8230; Würde mich freuen.</p>
<p>Bis dahin - drag the shutter.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Shadows In Research&#8230;</title>
		<link>http://concept-club.de/photography/2010/10/10/shadows-in-research/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 13:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; heißt ein neues Projekt von Robert und mir. Die Idee war es, die  Wirkung von Position und Zoomeinstellung von Systemblitzen zu  verdeutlichen. Dazu haben wir als Versuchsaufbau einen Styroporkopf auf  einem Lampenstativ befestigt und aus verschieden Positionen mit einem  Canon Speedlite 580 EX II beschossen. Die Kamera war dabei immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Shadows In Research" href="http://concept-club.de/SIR" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-136 alignleft" title="Shadows In Research Screenshot" src="http://concept-club.de/photography/wp-content/uploads/sir-300x195.jpg" alt="Shadows In Research Screenshot" width="300" height="195" /></a>&#8230; heißt ein neues Projekt von Robert und mir. Die Idee war es, die  Wirkung von Position und Zoomeinstellung von Systemblitzen zu  verdeutlichen. Dazu haben wir als Versuchsaufbau einen Styroporkopf auf  einem Lampenstativ befestigt und aus verschieden Positionen mit einem  Canon Speedlite 580 EX II beschossen. Die Kamera war dabei immer an der  gleichen Position (auf einem Stativ) montiert.</p>
<p>Insgesamt haben wir 180 Fotos gemacht, welche wir in einer kleinen <a title="Shadows In Research" href="http://concept-club.de/SIR" target="_blank">HTML Seite</a> zusammengefasst haben. Vielleicht habt ihr noch Wünsche und Anregungen für weitere solcher Projekte. Über Feedback freue ich mich immer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Image Tanks - die mobilen Bilderspeicher</title>
		<link>http://concept-club.de/photography/2010/01/16/image-tanks-die-mobilen-bilderspeicher/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 23:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[igentlich nicht viel mehr, als eine Festplatte, ein Kartenleser, ein Akku und ein kleines Display mit ein paar Knöpfchen. Image Tanks sind meist nicht größer, als eine handelsübliche 3,5“ Festplatte oder eine 2,5“ Festplatte für den externen Gebrauch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Hey Sebi, sag mal, ich fliege doch jetzt bald in den Urlaub, da kommen bestimmt einige Bilder zusammen. Welchen Image Tank kannst du mir empfehlen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="#einfuehrung">Einführung</a><br />
<a href="#wortsalat">Ein bisschen Wortsalat</a><br />
<a href="#vornachteile">Vor- und Nachteile</a><br />
<a href="#achten">Worauf man achten sollte</a><br />
<a href="#alternativen">Alternativen</a><br />
<a href="#fazit">Fazit</a><br />
<a href="#tipp">Tipp</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><a name="einfuehrung">Einführung</a></strong><br />
Was ist denn eigentlich so ein Image Tank? Eigentlich nicht viel mehr, als eine Festplatte, ein Kartenleser, ein Akku und ein kleines Display mit ein paar Knöpfchen. Image Tanks sind meist nicht größer, als eine handelsübliche 3,5“ Festplatte oder eine 2,5“ Festplatte für den externen Gebrauch. Das wundert auch nicht, denn viel mehr ist auch nicht dran.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Braucht man so &#8216;was? Nun ja, es kann für manche wirklich Sinn machen, sich ein solches Gerät zuzulegen – aber bitte erst noch bis zum Ende lesen, denn Image Tanks haben so ihre Tücken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><a name="wortsalat">Ein bisschen Wortsalat</a></strong><br />
Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Image Tank zuzulegen, ist entweder zu geizig Geld in Speicherkarten (die im übrigen auch nicht mehr die Welt kosten) zu investieren oder sucht eine Backuplösung für seine Fotos auf Reisen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die erste Zielgruppe wird sich vermutlich für eine günstige 60-100 Euro Variante entscheiden und diese bei einem der führenden Onlineauktionshäuser ersteigern. Wenn dann der Paketdienst da war, die Unterschrift geleistet und die Verpackung erwartungsvoll aufgerissen wurde, freut sich der Sparfuchs über ein neues Fotozubehörschnäppchen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Gerät ist kompakt, sieht toll aus, hat sogar ein Touchdisplay und es kann, wofür es ja gebaut wurde, Speicherkarten auf eine Festplatte kopieren, ohne, dass ich einen PC benötige. Mensch, das wäre doch auch was für Oma, die fotografiert zwar digital, hat aber keinen PC – mit dem Teil kann sie doch dann endlich mal ihre Fotos speichern. Alles toll, gleich noch eins für Oma ersteigern und dann erstmal das neue Spielzeug laden, um es für die nächste Fototour einsatzbereit zu haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die zweite Zielgruppe wird sich wahrscheinlich längere Zeit mit dem Thema Backups auseinandersetzen, Vor- und Nachteile einzelner Lösungen abwägen und zu dem Schluss kommen, dass ein Image Tank die für sie beste Backuplösung ist. Dann wird sich informiert, über Produkte namhafter Hersteller, es werden Preisvergleiche angestellt, Features verglichen und dann wird sich diese Zielgruppe für ein Gerät im oberen dreistelligen Bereich, wenn nicht sogar im unteren vierstelligen Bereich entscheiden und beim Onlineversandhändler seines Vertrauens bestellen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-123"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><a name="vornachteile">Vor- und Nachteile</a></strong><br />
Wie man schon bei dem Wortsalat von eben erkennen kann, heißt es auch hier einmal mehr: „Was nichts kostet, das ist auch nichts!“. Das hat schon meine Oma gesagt und sie hatte recht – ihre Kaffeemühle nutze ich nun schon in vierter Generation.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun mal ernsthaft. Möchtet ihr eure wertvollen Urlaubsfotos einem Gerät für unter 100 Euro anvertrauen und darauf hoffen, dass mit den Daten alles in Ordnung geht? Ich hab da so meine Bedenken – okay, vielleicht war dazu auch erst die ein oder andere Bruchlandung nötig. Aber dazu nun im Detail.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Speicherplatz und -Medium</em><br />
Image Tanks gibt es mit verschiedenen Speicherkapazitäten. Gängige Modelle reichen von 80GB bis zu 500GB. Einige kann man auch selbst mit größeren Festplatten bestücken. Das Speichermedium ist in der Regel eine „normale“ Festplatte. Ein Magenetspeichermedium mit beweglichen Teilen, die, wenn es mal dumm läuft, auch kaputt gehen können. Festplatten verlieren ihre Daten oder Teile der Daten, wenn sie zum Beispiel starken Magnetfeldern ausgesetzt werden. In großen Höhen, ohne Druckausgleich kann man sie gar nicht benutzen. Eine Lösung wären da sogenannte SSD-Festplatten (Solid State Disks), die im Prinzip die gleiche Technik zur Datenspeicherung nutzen, wie handelsübliche Speicherkarten. SSDs sind wesentlich unempfindlicher gegenüber widrigen Bedingungen, Erschütterungen und ähnlichem, als es die Magnetfestplatten (HDD) sind, sie lassen sich aber auch nur eine begrenzte Anzahl oft wieder beschreiben. Zudem kosten SSDs im Moment noch sehr viel Geld – da ist es fast günstiger, in Speicherkarten zu investieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bei der verwendeten Festplatte sollte man zumindest darauf achten, dass der neuere SATA-Standard verbaut wurde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Man sollte sich immer vor Augen halten, dass eine Festplatte jederzeit kaputt gehen kann. Die Bilder sollten niemals, unter keinen Umständen, nur auf einer Festplatte gespeichert werden. Sie kann lediglich dazu dienen, eine Kopie der Bilder für den Fall der Fälle, dass man zum Beispiel seine Speicherkarten verliert, zu speichern. Niemals aber als alleiniger Speicherort – und schon gar nicht auf Reisen, wo sie ständigen Belastungen ausgesetzt ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Während meines letzten Urlaubs ist mir genau das passiert – meine externe Festplatte ist beim Schreiben des Backups ausgefallen und sämtliche, darauf gesicherten Daten waren nicht mehr abrufbar. Natürlich hatte ich auch keine Recovery Software dabei. Zum Glück aber hatte ich ein Backup meiner ganzen, im Urlaub gemachten Bilder auf meinem Notebook. So konnte ich die Bilder vom Notebook wieder auf die Festplatte kopieren, nachdem ich sie neu formatiert hatte. Die Stimmung an diesem Tag könnte aber durchaus als gereizt beschrieben werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Fotoablage</em><br />
Wählt man am Image Tank die Option, Bilder von der Karte auf die Festplatte zu kopieren, legt der das Gerät ein neues Verzeichnis an. Die Verzeichnisse werden bei einfachen Geräten aufsteigend durch nummeriert. Begonnen wird mit der höchsten Verzeichnisnummer + 1. Bessere Geräte kennen Datum und Uhrzeit und legen anhand dessen Verzeichnisse an, was es enorm erleichtern kann, später die richtigen Bilder wieder zu finden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Akku</em><br />
Das tolle am Image Tank ist ja, dass ich meine Speicherkarten ohne Hilfe eines Computers oder Laptops auf eine Festplatte kopieren kann. Und das auch noch unterwegs, denn Image Tanks haben einen Akku eingebaut. Günstige Modelle haben einen Akku, den man nicht austauschen kann und der nur mit dem mitgelieferten Netzteil geladen werden kann. Wie man es schon von Notebooks kennt, geht auch der beste Akku einmal zur Neige und das meistens in den ungünstigsten Momenten – zum Beispiel beim Kopieren seiner Fotos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gerade hier macht es in meinen Augen Sinn, in ein hochwertiges Produkt, mit hochwertigem Akku zu investieren. Vielleicht sogar in ein solches, welches die Verwendung von AA-Akkus erlaubt. Diese hat man meist ohnehin in der Fototasche, um seine Blitze mit Strom zu versorgen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bei billigen Image Tanks habe ich bisher die Erfahrung gemacht, dass spätestens nach dem Kopieren der zweiten 4GB Karte der Akku leer ist. Leider hatte ich auch schon den Fall, dass ich nicht einmal die erste Karte kopieren konnte, obwohl ich den Image Tank geladen in meiner Fototasche dabei hatte. Zumindest hatte ich ihn im geladenen Zustand dort rein gepackt. Dummerweise hat der Akku aber innerhalb von zwei Wochen seine gesamte Ladung verloren und als ich ihn nun endlich mal brauchte, weil meine Speicherkarten zur Neige gingen, war der Akku leer und keine Steckdose in der Nähe. Beim Akku also unbedingt Qualität kaufen!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Schnittstellen</em><br />
Image Tanks bieten in der Regel Slots für SD-Karten und Compact Flash Karten. Manche können noch weitere Kartenformate lesen. Zudem verfügt ein Image Tank über einen USB oder Firewire Anschluss um die Daten von der Festplatte auf den PC zu überspielen. Natürlich sollte man darauf achten, dass der Speicherkartenleser des Image Tanks die eigenen Speicherkarten aufnehmen und lesen kann (hier auch unbedingt auf Bezeichnungen wie SDHC oder CF Typ I und II oder Microdrive achten) und das schnell! Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Schnittstelle zum PC. Muss oder will man die Daten vom Gerät auf den Computer überspielen, so will man nicht ewig warten, weswegen eine USB 2.0 Schnittstelle Pflicht sein sollte. Nicht USB 2.0 kompatibel, sondern USB 2.0 – das sind zwei verschiedene Dinge. Eine langsamere USB 1.0 Schnittstelle ist durchaus mit USB 2.0 kompatibel, deswegen aber noch lange nicht genauso schnell. Fixer ist nur Firewire – da brennt das Kabel. Aber Vorsicht, der PC muss auch über einen solchen Anschluss verfügen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der findige Sparfuchs von vorhin wird jetzt sicherlich gelesen haben: „Speicherkartenleser“. Das ist ja toll, denkt er sich, da brauch ich mir so etwas ja nicht mehr kaufen, wenn der Speicherkartenleser schon im Image Tank ist&#8230; Das ist im Prinzip erstmal richtig – leider reichen die Speicherkartenleser der Image Tanks nicht immer an die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit spezialisierter Geräte heran.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Bildschirm</em><br />
Günstige Modelle haben nur ein paar LEDs, etwas teurere kommen immerhin mit einem kleinen Touchscreen, der Systeminformationen, wie Restspeicherplatz, gewählte Option, belegter Kartenslot und ähnlichen anzeigt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die höherpreisigen Modelle sind in der Lage JPG Bilder anzuzeigen, die Profigeräte können nach Firmwareupdates auch Raw-Formate der großen Hersteller lesen und anzeigen, zumindest aber das in den Raws eingebettete JPG, welches von Kameras zur schnelleren Anzeige der Bilder genutzt wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es ist zwar schön, die Bilder auf dem Display des Image Tanks betrachten zu können, man sollte sich aber auch dessen bewusst sein, dass der Akku damit schneller zur Neige geht. Je größer der Bildschirm, desto mehr Strom verbraucht er in aller Regel auch. 4“ sollte er aber mindestens haben, denn das entspricht der Displaygröße gängiger DSLRs. 8“ sind aber schon oft die Regel bei Image Tanks.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Benutzerschnittstelle</em><br />
Beim Kauf eines Image Tanks sollte man sich auch immer die Bedienelemente gut anschauen und auch ausprobieren. Gerade bei den günstigen Geräten ist der Touchscreen nur schlecht zu bedienen oder man hat vielleicht nur einen Knopf, den man 1 mal kurz, 4 mal lang und nochmal kurz drücken muss, um eine Karte zu kopieren, 2 mal kurz, 1 mal lang und 5 mal kurz um den Restspeicherplatz abzufragen und so weiter. Was ich damit sagen will – manche dieser Teile lassen sich echt scheiße bedienen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><a name="achten">Worauf man achten sollte</a></strong></p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">nicht das billigste Gerät</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">guten Akku, vielleicht sogar 	AA-Akkus</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Speicherkapazität</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Kartenleser sollte die eigenen 	Karten unterstützen</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bedienkonzept</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bildschirm</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><a name="alternativen">Alternativen</a></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Speicherkarten</em><br />
Meine erste Alternative zum Image Tank ist die Speicherkarte. Lieber ein paar mehr Speicherkarten im Fotorucksack. Eine Speicherkarte ist schneller gewechselt, als auf einen Image Tank kopiert und formatiert. Selbst wenn man zwei Speicherkarten hat, so dauert es dennoch länger, erst noch den Image Tank aus dem Fotorucksack zu kramen, die Karte rein zu stecken und auf kopieren zu drücken. Dann natürlich noch ständig prüfen, ob der Kopiervorgang erfolgreich war und so weiter&#8230; In diesem Moment hat man sicher schon wieder einige Fotomotive verpasst. Wenn dann auch noch der Akku des Geräts leer ist, ist der Frust perfekt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Speicherkarten kommen ohne (eigenen) Akku aus, sie sind klein (wesentlich kleiner als ein Image Tank) und inzwischen auch sehr günstig zu haben. Leider taugen sie als Backuplösung nur dann, wenn man über eine Profikamera verfügt, die zwei Speicherkarten Parallel beschreiben kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Netbook</em><br />
Netbooks sind kleine Laptops mit geringer Hardwareausstattung. Sie sind günstig (ca. 300 Euro), verfügen meist über passable Festplattengrößen (160GB und mehr) und manche haben sogar einen SD-Kartenslot. Wer auf CF-Karten fotografiert, wird aber wohl leider nicht um ein zusätzliches Kartenlesegerät oder das Kamera-USB-Kabel herum kommen. Das Netbook bietet nebst Speicher und extrem langer Akkulaufzeit (4-6 Stunden) die Möglichkeit noch weitere Software zu installieren. So kann man auf seiner Reise, Abends, nach der Fototour direkt die Bilder des Tages auswerten, mit Geo-Informationen versehen oder sie einfach der Familie zeigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Außerdem, so geht es mir zumindest, traue ich dem Netbook mehr, als einem günstigen Image Tank. Denn beim Netbook sehe ich sofort, welche Bilder und ob wirklich alle Bilder kopiert worden. Man kennt die gängigen Betriebssysteme, kennt deren Eigenheiten und kann mit eventuellen Problemen umgehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zusätzlich kann ich meine Daten auf eine externe Festplatte sichern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Nachteil ist hier sicherlich die Größe, denn so kompakt, wie ein Imagetank sind Netbooks leider nicht. Dafür können sie aber auch mehr – auf meinem Netbook (Intel Atom, 1GB Ram) läuft Lightroom.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Notebook</em><br />
Noch ein bisschen größer als ein Netbook aber dafür mit mehr Komfort. Die Eigenschaften sind ähnlich, aber man könnte zum Beispiel auch schon mit der Bildbearbeitung beginnen, weil es das Display erlaubt. Außerdem kann man Backups nicht nur auf externe Festplatten sondern auch auf DVDs machen. Im Falle der DVD oder CD sei mir aber erlaubt, Backup in Gänsefüßchen zu setzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><a name="fazit">Fazit</a></strong><br />
Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Image Tank zu kaufen, um mehr Bilder schießen zu können, weil er seine Speicherkarten während eines Urlaubs oder Shootings leer machen kann, der sollte lieber die Finger davon lassen und zu neuen Speicherkarten greifen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wenn man nun genügend Speicherkarten hat, seine Bilder aber gerne zusätzlich sichern möchte, dann ist ein Image Tank sicherlich eine Überlegung wert. Dann aber bitte auch ein hochwertiges Produkt. Hier sprechen wir von Preisen um die 600 Euro und mehr. Dafür bekommt man aber auch eine sehr kompakte Backuplösung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wer auf Größe und Gewicht nicht zu viel Wert legt, auch damit leben kann, seine Bilder vielleicht erst am Parkplatz, im Auto oder Abends auf dem Hotelzimmer zu sichern, für den ist ein Laptop oder ein Netbook mit Sicherheit die beste Wahl. Vielleicht noch mit externer Festplatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><a name="tipp">Tipp</a></strong><br />
Wenn ihr zum Netbook oder Notebook greift, braucht ihr ja in der Regel noch einen Speicherkartenleser und vielleicht auch noch eine externe Festplatte für ein zusätzliches Backup. Um alles kompakter bei einander zu haben und um auch mal das Netbook fix von A nach B zu tragen (zum Beispiel am Set), habe ich Kartenleser und Festplatte mit Klettband am Netbookdeckel befestigt. Dafür gibt es selbstklebende Klettstreifen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In diesem Sinne - Press the Shutter!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dreamy Point-and-shoot</title>
		<link>http://concept-club.de/photography/2009/08/07/dreamy-point-and-shoot/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 18:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anleitungen]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Was will uns dieser Titel sagen? Ganz einfach, er soll andeuten, dass sich dieser Artikel damit beschäftigt, wie man am besten mit einer Point-and-shoot Kamera Wasserfälle so fotografieren kann, damit dieser &#8220;Dreamy-Effekt&#8221; entsteht.
Fangen wir zunächst mit ein wenig Theorie an:
Der &#8220;Dreamy-Effekt&#8221; entseht, wenn man fließendes Wasser, z. B. eines Wasserfalls oder eines Flusses (in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was will uns dieser Titel sagen? Ganz einfach, er soll andeuten, dass sich dieser Artikel damit beschäftigt, wie man am besten mit einer Point-and-shoot Kamera Wasserfälle so fotografieren kann, damit dieser &#8220;Dreamy-Effekt&#8221; entsteht.</p>
<p>Fangen wir zunächst mit ein wenig Theorie an:<br />
Der &#8220;Dreamy-Effekt&#8221; entseht, wenn man fließendes Wasser, z. B. eines Wasserfalls oder eines Flusses (in dem vielleicht noch ein paar Steine liegen) mit einer langen Verschlusszeit fotografiert. Dieses Prinzip kann zum Beispiel auch auf Wellen angewendet werden - dann entseht allerdings eine Art Nebel.<br />
Wenn man etwas höhere Wellen zum Beispiel in Küstennähe mit langer Verschlusszeit fotografiert, wird es so aussehen, als hätte sich eine dicke Nebelschicht über dem Wasser gebildet.</p>
<p>Die Kamera muss also so eingestellt werden, dass die Verschlusszeit besonders lang wird. Die folgenden Einstellungen können dabei helfen:</p>
<ul>
<li>ISO: 100 oder niedriger</li>
<li>Blende: so weit zu, wie möglich (also hohe Zahl, z. B. 22)</li>
</ul>
<p>Zudem hilft es, der Kamera zu einem festen Stand zu verhelfen. Dies kann man mit einem Stativ oder mit einem Bohnensack machen. Es kann aber auch reichen, die Kamera zum Beispiel auf einer kleinen Mauer oder auf einem Stein abzustellen.</p>
<p>Wenn man keinen Fernauslöser (Kabel, Infrarot, Funk) hat, sollte man zumindest den Selbstauslöser der Kamera einstellen. Beim Druck auf den Auslöser zählt ein Countdown (meistens 10 und/oder 2 Sekunden) herunter. Danach wird die Aufnahme gemacht. Auf diese Weise verwackelt man die Kamera beim Auslösen nicht.</p>
<p>Schon eine Verschlusszeit von 1/5 Sekunde beschert einen schönen &#8220;Dreamy-Effekt&#8221; bei Wasserfällen. Um diesen Effekt noch zu verstärken oder um zum Beispiel Nebel auf den Ozean zu zaubern, sollte es vielleicht schon eher eine Sekunde sein. Am Tag kann es unter Umständen zu hell sein, dass selbst ein Abblenden der Kamera und das Einstellen einer geringeren ISO-Empfindlichkeit nicht mehr ausreicht. Profis nutzen Neutral-Grau-Filter um die Verschlusszeit noch weiter zu verlängern. Diese sind in verschiedenen Stärken erhältlich (1-3 Blendenstufen und mehr). Neutral-Grau-Filter heißen im englischen neutral-density-filter, weswegen sie auch oft als ND-Filter bezeichnet werden.</p>
<p>Point-and-shoot Besitzer haben hier einen Vorteil, denn sie können einfach eine Sonnenbrille vor ihr Objektiv halten. Je stärker diese getönt ist, desto länger wird die Verschlusszeit. Spiegelreflexbesitzer bräuchten da schon eine von diesen Porno- tschuldigung, Police-Sonnenbrillen, um ihr komplettes Objektiv abdunkeln zu können. Wenn die Sonnenbrille einen leichten Farbstich aufweist, so ist dies nicht weiter schlimm, denn die digitale Kamera kann mit dem automatischen Weißabgleich meist sehr gut Gegensteuern. Für Fortgeschrittene ist auch eine spätere Korrektur am PC möglich.</p>
<p>Viele Point-and-shoots bieten leider nicht die Möglichkeit die Blende selbst einzustellen, manche erlauben noch nichteinmal die ISO-Empfindlichkeit einzustellen. Bei diesen Kameras lohnt es sich aber, einen Blick ins Handbuch zu werfen oder das Menü zu durchsuchen - einige bieten einen &#8220;Feuerwerkmodus&#8221; an, um Feuerwerk zu fotografieren. Dieser Modus versucht die Belichtungszeit so zu wählen, dass sie möglichst lang ist - genau das, was wir wollen.</p>
<p>In diesem Sinne, viel Spaß beim ausprobieren.</p>
<p>Press the Shutter!</p>
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		<title>Gefahren der Makrofotografie</title>
		<link>http://concept-club.de/photography/2009/06/25/gefahren-bei-der-makrofotografie/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 21:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[Zum Mitnehmen!]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ist noch ein kleiner Tipp für die Makrofotografie.
Wenn ich Makros schieße, finde ich mich sehr oft im Gras liegend wieder oder ich stapfe durch Naturwiesen - immer auf der Suche nach interessanten Insekten und Pflanzen. Neulich musste ich feststellen, dass es auch kleine Tierchen gibt, die auf der Suche nach mir sind. Die Rede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist noch ein kleiner Tipp für die Makrofotografie.</p>
<p>Wenn ich Makros schieße, finde ich mich sehr oft im Gras liegend wieder oder ich stapfe durch Naturwiesen - immer auf der Suche nach interessanten Insekten und Pflanzen. Neulich musste ich feststellen, dass es auch kleine Tierchen gibt, die auf der Suche nach mir sind. Die Rede ist von Zecken!</p>
<p>Zecken springen, entgegen der landläufigen Meinung, nicht von Bäumen auf ihre Opfer sondern halten sich im Unterholz, in Gräsern und auf Farnen auf. Das potenzielle Opfer streift sie dann von dort unbemerkt ab oder die Zecken krabbeln am Bein hinauf um sich dann an einer geschützten und warmen Stelle festzubeißen. Zecken sind auch auf gepflegten Grünflächen (also im heimischen Garten oder im Park) anzutreffen.</p>
<p>Je nachdem in welchem Gebiet man unterwegs ist, können solche Zeckenbisse sehr gefährlich sein und böse enden. Zecken übertragen Krankheitsereger wie die für Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Für letzteres gibt es Impfstoffe.</p>
<p>Hier nun der Tipp für die Makrofototour:<br />
1. Vor der Fototour unbedingt über das Zielgebiet im Hinblick auf Zeckengefahr informieren.<br />
2. In gefährdeten Gebieten (z.B. Süddeutschland) unbedingt lange und geschlossene Kleidung tragen. Hose in die Socken Stopfen. T-Shirt oder Longsleeve in die Hose. Die Kleidung nach der Fototour waschen um sicher zu gehen, dass darin nichts mehr krabbelt.<br />
3. Nach der Fototour unbedingt auf Zecken hin absuchen - dabei auch die Achselhöhlen und Kniekehlen sowie andere schlecht einsehbare Körperstellen beachten.<br />
4. Bei Zeckenbefall, die Zecke so schnell wie möglich mit einer Zeckenzange oder auch mit den Fingern entfernen. Dabei die Zecke möglichst gerade, ohne Drehung herausziehen und kontrollieren, dass der Kopf noch dran ist.<br />
5. Die Bissstelle in den nächsten Tagen (8-14) beobachten und beim Anschein von Entzündungen einen Arzt aufsuchen.</p>
<p>6. Wer oft in Gebieten mit erhöhtem Zeckenrisiko unterwegs ist sollte sich unebdingt impfen lassen. Die Kosten für die drei Impfungen werden von der Krankenkasse übernommen. Eine Impfung hält nach derzeitigem Erkenntnisstand 5 Jahre.</p>
<p>Haftungsausschluss: Ich bin kein Biologe, Arzt oder ähnliches. Ich übernehme keinerlei Haftung für die hier vorgestellten Tipps. Es ist lediglich die Verhaltensweise, wie ich sie an den Tag lege, wenn ich mich längere Zeit für Makrofotos auf Wiesen und an Waldrändern aufhalte. Im Zweifel bitte immer einen Arzt zu Rate ziehen.</p>
<p>In diesem Sinne, Press the Shutter!</p>
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		<title>24 Stunden Heidelberg&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 21:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; und der Wahnsinn geht weiter.
Nach der Deutschlandreise plane ich nun das nächste Projekt - 24 Stunden Heidelberg. Zusammen mit Robert werde ich am Samstag den 27.06.2009 Heidelberg im Detail erkunden. Die Idee ist es 24 Stunden lang Fotos von Stadt und Leuten zu schießen. Der Reiz des Projekts ist sicherlich einen Ort über einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und der Wahnsinn geht weiter.</p>
<p>Nach der <a title="Deutschlandreise" href="http://www.deutschlandreise2008.de" target="_blank">Deutschlandreise</a> plane ich nun das nächste Projekt - 24 Stunden Heidelberg. Zusammen mit Robert werde ich am Samstag den 27.06.2009 Heidelberg im Detail erkunden. Die Idee ist es 24 Stunden lang Fotos von Stadt und Leuten zu schießen. Der Reiz des Projekts ist sicherlich einen Ort über einen gesamten Tag hinweg zu erleben. Zu sehen, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Dächer der Stadt berühren, wie sich die Altstadt mit Leben füllt und wie es am Abend immer mehr Leute in die Kneipenstraßen zieht.</p>
<p>Um 4:00 Uhr treffen wir uns am Samstag Morgen in Walldorf und fahren von dort gemeinsam nach Heidelberg. Dort angekommen heißt es dann 24 Stunden lang Dauerfeuer. Kaffee und Energy-Drinks werden uns wach und bei Laune halten.</p>
<p>Es wird an dieser Stelle einen ausführlichen Bericht geben. Bilder werde ich sicherlich bei Flickr in meinen <a title="Flickr Fotostream" href="http://www.flickr.com/photos/sebi953" target="_blank">Fotostream</a> hochladen. Lasst euch überraschen - ich machs auch.</p>
<p>In diesem Sinne - Press the Shutter!</p>
<p><strong>Update:</strong> Leider musste dieses Projekt auf Grund der schlechten Wetterlage verschoben werden. Sobald besseres oder zumindest beständigeres Wetter in Aussicht ist, werden wir uns diesem Projekt aber stellen <img src='http://concept-club.de/photography/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bildstabilisator</title>
		<link>http://concept-club.de/photography/2009/06/18/bildstabilisator/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 16:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<category><![CDATA[Zum Mitnehmen!]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mit Brennweiten bis 200mm auskommt, der wird sicher auch mit einer stabilisierten Kamera auskommen. Bei Brennweiten über 200mm würde ich ein System bevorzugen, bei dem der Bildstabi im Objektiv verbaut ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Sebi, soll ich mir gleich ne DSLR mit eingebautem Bildstabi kaufen?</p>
<p>Hm, klar, warum nicht. So weit ich weiß haben Pentax und Olympus da was im Angebot.</p>
<p>Beim eingebauten Bildstabilisator wird der Sensor bewegt um Verwacklungen bei langen Belichtungszeiten auszugleichen. Das hat den großen Vorteil, dass man mit all seinen Objektiven bildstabilisiert fotografieren kann.</p>
<p>Vohingegen bei Canon und Nikon der Bildstabilisator im Objektiv eingebaut ist. So legt man in der Regel einen etwas höheren batzen Geld auf den Tisch um ein Objektiv mit Bildstabilisator zu bekommen. Leider sind lichtstarke Objektive nicht stabilisiert. Die mir bekannten Objektive mit Bildstabilisator haben maximal eine Offenblende von F2.8. Bei eine stabilisierten Kamera kann man aber auch Objektive mit F1.2 stabilisiert nutzen (wenn es für diese Kameramodele solche lichtstarken Objektive gibt).</p>
<p>Nun, wenn stabilisierte Kameras so toll sind, warum bauen Nikon und Canon ihren Stabilisator ins Objektiv? Sind die so Geldgeil? Nein! Zumindest nicht nur. Ein stabilisiertes Objektiv hat den großen Vorteil, dass schon beim Blick durch den Sucher das Bild beruhigt wird und Wackler ausgeglichen werden. Somit bekommt man ein sehr stabiles Sucherbild und man ist nicht am Ende vom Bildergebnis überrascht. Wird nur der Sensor bewegt, der ja beim Blick durch den Sucher vom Spiegel verdeckt wird, so kann die Stabilisierung nur zum Zeitpunkt der Aufnahme, nicht aber bei der Bildkomposition greifen.</p>
<p>Ich stelle mir folgende Situtation vor: 800mm Brennweite, kein Stativ, an einer APS-C Kamera. Jede kleinste Bewegung macht in der Entfernung einen riesen Unterschied. Beim stabilisierten Objektiv bleibt alles recht ruhig im Sucherfeld stehen, man drückt ab und hat alles im Kasten. Bei der stabilisierten Kamera ist alles wie wild am wackeln und das Motiv verlässt Zeitweise sogar das Sucherfenster - da ist es wieder&#8230; Klick&#8230; nur auf dem Bild ist es nicht zu sehen, da der Stabilisator dummerweise ein Objekt neben dem Motiv als wichtiger angesehen hat und auf dieses stabilisiert hat.</p>
<p>Was will ich damit nun sagen? Ja, es hat einen Grund, warum die Marktführer stabilisierte Objektive und keine stabilisierten Kameras anbieten. Wer mit Brennweiten bis 200mm auskommt, der wird sicher auch mit einer stabilisierten Kamera auskommen. Bei Brennweiten über 200mm würde ich ein System bevorzugen, bei dem der Bildstabi im Objektiv verbaut ist.</p>
<p>PS: Ich weiß nicht, ob es Hersteller gibt, die das bei DSLRs machen, aber im Kompaktkamerasektor sprechen Hersteller häufig von einem Bildstabilisator. Manchmal bedeutet so ein Punkt im Prospekt leider nicht mehr, als dass bei schlechten Lichtverhältnissen die ISO nach oben geschraubt wird, um kürzere Belichtungszeiten zu erzielen. Man sollte also darauf achten, dass von einem optischen Stabilisator die Rede ist!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Makrofotografie</title>
		<link>http://concept-club.de/photography/2009/06/14/makrofotografie/</link>
		<comments>http://concept-club.de/photography/2009/06/14/makrofotografie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 23:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>

		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://concept-club.de/photography/?p=66</guid>
		<description><![CDATA[Makroausrüstung
Hey Sebi, ich will Makrofotos machen. Was brauch ich denn da?
Einführung
Übersicht
Umkehrringe
Zwischenringe/Extension Tubes
Nahlinsen und Achromaten
Teleobjektive
Makroobjektive, Lupenobjektive
Kompaktkameras
Ringblitz, Makroblitz
Stative und Stativköpfe
Fazit
Links
Einführung
Zuerst sollte man sich die Frage stellen, wieviel man bereit ist für seine Makrofotos auszugeben und welche Ausrüstung bereits vorhanden ist. Es gibt eine ganze Palette an Makro-Equipment zu unterschiedlichsten Preisen. Leider gilt auch hier fast immer, je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Makroausrüstung</p>
<p>Hey Sebi, ich will Makrofotos machen. Was brauch ich denn da?</p>
<p><a href="#intro">Einführung</a><br />
<a href="#overview">Übersicht</a><br />
<a href="#retro">Umkehrringe</a><br />
<a href="#extubes">Zwischenringe/Extension Tubes</a><br />
<a href="#nahlinse">Nahlinsen und Achromaten</a><br />
<a href="#tele">Teleobjektive</a><br />
<a href="#makro">Makroobjektive, Lupenobjektive</a><br />
<a href="#kompakt">Kompaktkameras</a><br />
<a href="#blitz">Ringblitz, Makroblitz</a><br />
<a href="#stative">Stative und Stativköpfe</a><br />
<a href="#fazit">Fazit</a><br />
<a href="#links">Links</a></p>
<p><a name="intro">Einführung</a><br />
Zuerst sollte man sich die Frage stellen, wieviel man bereit ist für seine Makrofotos auszugeben und welche Ausrüstung bereits vorhanden ist. Es gibt eine ganze Palette an Makro-Equipment zu unterschiedlichsten Preisen. Leider gilt auch hier fast immer, je teurer desto besser.</p>
<p><a href="http://concept-club.de/media/images/IMG_9278.jpg"><img class="alignleft" title="Biene" src="http://concept-club.de/media/images/IMG_9278.jpg" alt="Biene auf Blüte" width="233" height="158" /></a></p>
<p>Welche Ausrüstung für einen am besten ist hängt auch stark vom Anwendungsbereich ab.</p>
<p>Nachfolgend versuche ich mal Licht in ein paar Aspekte der Makrofotografie zu bringen. Dabei werde ich mit weitestgehend auf Ausrüstungsgegenstände konzentrieren. Dieser Beitrag wird also nicht unbedingt als Tutorial zum Thema Makrofotografie dienen. Ich möchte viel mehr helfen Geld zu sparen, beim Kauf der Ausrüstung - getreu dem Motto: Wer teuer kauft spart bares Geld.</p>
<p>Was heißt denn eigentlich Makro?<br />
Makro bedeutet lediglich, dass ein Gegenstand im Maßstab 1:1 abgebildet wird. Für eine Kamera mit Vollformatsensor oder für eine analoge Kleinbildkamera bedeutet dies, dass ein Gegenstand der Größe 36&#215;24mm bildfüllend abgelichtet wird.</p>
<p><span id="more-66"></span></p>
<p><a name="overview">Übersicht</a><br />
Die hier beschriebenen Geräte eignen sich fast alle für die Makrofotografie. Manche gehen sogar darüber hinaus. Retroadapter und Lupenobjektive vergrößern sogar das Motiv, sind aber recht schwer zu handhaben. Zwischenringe und Nahlinsen sind günstig und lassen sich mit einer Vielzahl vorhandener Objektive verwenden, sind aber recht umständlich in der Handhabung. Kompaktkameras eignen sich hervorragend für Makrofotos - die Bildqualität reicht aber leider nicht an die der großen Geschwister heran.</p>
<p>Es lohnt sich, sich intensiv mit den angebotenen Produkten zu beschäftigen und sich sorgfältig über deren Vor- und Nachteile Gedanken zu machen.</p>
<p><a name="retro">Umkehrringe/Retroadapter</a><br />
Beim Umkehrring, auch Retroadapter genannt, wird ein Objektiv mit Normalbrennweite (ca. 50mm) verkehrt herum an der DSLR angebracht. Die Frontlinse zeigt also zum Sensor und das Rückteil zum Objekt. Durch die Retrostellung werden extreme Vergrößerungen möglich.</p>
<p>Der Umkehrring ist sicherlich die günstigste Variante mit der Makrofotografie zu beginnen. Im Internet findet man sehr beeindruckende Bilder die mit einem Umkehrring aufgenommen wurden. Man sollte sich aber nicht blenden lassen. Wegen der sehr geringen schärfentiefe von manchmal sogar weniger als einem Millimeter ist es oft eine Qual ein guten Foto zu erzielen. Man wird draußen nur mit der viel Glück in der Lage sein den Stempel einer Blume zu fotografieren, das schon der geringste Windstoß die Blume in der Schärfenebene verschiebt. Der Einsatz eines Stativs ist dringend Ratsam, auch gerade, weil man das Objektiv sehr stark abblenden muss, um einen brauchbaren Schärfenbereich zu bekommen.</p>
<p>Zusätzlich muss man sehr dicht an das Objekt heran. Insekten wird man wohl kaum lebend auf Silizium bannen können. Ich behaupte mal, dass alle mit Retroadapter aufgenommen Käfer und Ameisen tot waren oder zumindest schock-gefrostet oder ähnliches.</p>
<p>Schafft man es am Ende, ein scharfen Bild mit dem Retroadapter zu fotografieren, kann man sich des Neids anderer gewiss sein. Die Bilder können sehr beeindruckend werden.</p>
<p><strong>Kauf</strong><br />
Retroadapter gibt es in den verschiedensten Ausführen. Am günstigsten ist sicherlich die Selbstbauvariante unter verwendung eines Objektivdeckels und eines Kameragehäusedeckels, die aneinander geklebt werden. Dann bohrt man ein Loch hindurch. Anleitungen gibt es zu Hauf im Internet.</p>
<p>Die etwas stabilere und auch platzsparendere Variante ist, einen Umkehrring zu kaufen. Für 20-25 Euro bekommt man die Teile beim Online-Auktionshaus seiner Wahl. Sie sind aus Metall gefertigt und passen in der Regel auf das 58mm Filtergewinde gängiger Kitobjektive. Wer Angst um die Kontakte oder das Bajonett hat, kann für ein paar Euro eine Schutzkappe kaufen, die dann auch während der Aufnahme die Kontakte schützt (muss man aber m. E. nicht unbedingt haben).</p>
<p>Wer den günstigen Ring ausprobiert hat und so viel Spaß an der Sache gefunden hat, der greift bei der Luxuslösung zu. Hierbei handelt es sich um einen Retroadapter, der die Kontakte der Kamera zum Objektiv weiter schleift. Solche Geräte kosten oft weit über 100 Euro erlauben aber ein Abblenden und Fokussieren des Objektivs.</p>
<p><strong>Tipps zur Handhabung</strong><br />
Wie eingangs erwähnt sollte man die Kamera auf einem Stativ positionieren und dafür sorgen, dass sich das Subjekt nicht bewegt. Fokussiert wird bei Zoomobjektiven mit dem Zoomring und mit dem Fokusring. Bei Festbrennweiten natürlich nur mit dem Fokusring. Zusätzlich oder alternativ kann man auch den Abstand zwischen Kamera und Subjekt verändern, bis sich der gewünschte Bereich in der Schärfeebene befindet. Dabei hilft ein spezieller Makro-Stativkopf weiter, bei dem per Einstellschrauben die Kameraposition relativ zum Subjekt verändert werden kann.</p>
<p>Um die Schärfentiefe zu erhöhen empfiehlt es sich das Objektiv stark abzblenden, wodurch es zu langen Belichtungszeiten kommt und somit noch deutlicher wird, dass ein Stativ praktisch unabdingbar ist, wenn man die ISO-Empfindlichkeit nicht ins unermessliche hochschrauben möchte.<br />
Beim günstigen Retroadapter werden die Kamerakontakte nicht durchgeschleift, wie also abblenden bei Objektiven ohne Springblende? Nun ja, man kann das Objektiv erst einmal normal auf die Kamera setzen, die passende Blende auswählen und dann die Blendenvorschautaste an der Kamera drücken (Bei Canon befindet sich dieser Knopf unterhalb des Objektivlöseknopfes). Bei gedrückter Blendenvorschau und eingeschalteter Kamera dann einfach das Objektiv abnehmen. Somit bleibt die Blende geschlossen.</p>
<p>Ich habe diesen Trick schon einige Male mit meiner 40D und 300D verwendet. Beiden Kameras und auch dem 18-55mm Kit-Objektiv von Canon geht es gut. Bei diesem Versuch kam keine Kameraausrüstung zu schaden. Aber ich möchte hier ausdrücklich erwähnen, dass ihr, wenn ihr das ausprobiert eigenverantwortlich handelt. Ich übernehme keine Garantie!</p>
<p>Zwischenringe können im Übrigen mit Zwischenringen und Balgengeräten kombiniert werden. Somit kann die Abbildungsgröße beeinflusst werden.</p>
<p><a name="extubes">Zwischenringe/Extension Tubes und Balgengeräte</a><br />
Zwischenringe und Balgengeräte verändern den Abstand vom Objektiv zur Bildebene. Dadurch wird der Abbildungsgröße sowie die Naheinstellgrenze beeinflusst. Beide Geräte funktionieren nach demselben Prinzip, nur dass Balgengeräte ein bisschen flexibler sind als Zwischenringe. Im Folgenden schreibe ich von Zwischenringen, schließe damit aber auch Balgengeräte mit ein, wenn nicht explizit anders erwähnt.</p>
<p>Durch den Einsatz von zwischenringen können auf kostengünstige Weise Makrofotos in guter Qualität erstellt werden. Da keine Linsen verbaut sind, die den Lichtstrahl korrigieren, wird die Bildqualität nicht beeinflusst.</p>
<p>Beim Kauf von Zwischenringen sollte man möglichst darauf achten, dass die Kontakte von der Kamera zum Objektiv weitergeschleift werden und somit die Blendenvorwahl sowie der Autofokus übertragen werden. Ist das nicht gegeben, bleibt man auf die Offenblende beschränkt und muss manuell fokussieren.</p>
<p>Günstige Zwischenringe welche sämtliche Objektivkontakte übertragen gibt es von der Firma Kenko. Ein Set von drei Zwischenringen (12mm, 24mm, 36mm) gibt es im Handel für ca. 130 Euro. Kenko bietet Produkte für verschiedene Kamerahersteller an.<br />
Die Millimeterangabe gibt Auskunft darüber, wie weit der Abstand von Kamera zu Objektiv vergrößert wird. Mit zunehmenden Abstand sind auch größere Vergrößerungen möglich. Mit dem Set von Kenko ist eine maximale Abstandsvergrößerung von bis zu 72mm möglich, da mehrere Zwischenringe mit einander kombiniert werden können.</p>
<p>Bei Balgengeräten kann der Abstand stufenlos, beliebig eingestellt werden.</p>
<p>Leider gelangt mit zunehmenden Abstand von Objektiv zu Kamera immer weniger Licht auf den Sensor. Als Faustregel kann man sagen, dass pro 12mm eine Blende &#8220;verloren&#8221; geht. Unter Verwendung eines 12mm Zwischenrings muss man also eine Blende länger belichten, als ohne. Die Belichtungszeit verdoppelt sich also. Bei 24mm bedeutet das bereits eine Vervierfachung der Belichtungszeit.</p>
<p>Zusätzlich ist es ratsam bei der verwendung von Zwischenringen das Objektiv abzublenden, da die Schärfentiefe stark abnimmt. Das liegt daran, dass man sich dem Subjekt bis auf wenige Millimeter nähert.</p>
<p>Durch die Verwendung von Zwischenringen verlagert man zudem den Fokusbereich. Die Naheinstellgrenze sinkt, zieht aber in gewisser Weise auch die Unendlichkeitseinstellung mit herunter. Weit entfernte Objekte können also nicht mehr fokussiert werden. Der Fokusbereich bewegt sich je nach verwendeter Kombination von Objektiv (Brennweite) und Zwischenring zwischen 1cm und 5m.</p>
<p>Außerdem sollte man beachten, dass diese Abstandshalter nicht in Verbindung mit Weitwinkelobjektiven verwendet werden können. Bei Verwendung mit Weitwinkeloptiken sinkt die Naheinstellgrenze so weit, dass die Frontlinse im Weg wäre, bei dem Versuch sich dem Subjekt so weit zu nähen um es zu fokussieren. Ich habe bisher sehr gute Ergebnisse unter Verwendung eines 100mm Objektivs erzielt. Eine Normalbrennweite sollte es aber mindestens sein.</p>
<p>Neben des geringen Peises  ist ein weiterer vorteil von Zwischenringen, dass sie nicht vom Objektivdurchmesser sondern nur vom Bajonettverschluss abhängig sind. Man kann Sie also mit allen Objektiven eines Kamerasystems nutzen. Leider muss man zum Einsetzen der Zwischenringe immer das Objektiv abschrauben, wodurch das Kamerainnere äußeren Einflüssen gegenüber exponiert wird. Bei Widrigen Bedingungen sollte man die Zwischenringe also nicht verweden, bzw. anbringen.</p>
<p>Die Verwendung von Zwischenringen kann ich sehr empfehlen, wenn man nicht viel Geld ausgeben möchte.</p>
<p><a name="nahlinse">Nahlinsen und Achromaten</a><br />
Nahlinsen und Achromaten sehen aus wie Filter, die man in das Filtergewinde des Objektivs schraubt. Sie verändern den Lichtweg und beeinflussen somit die Naheinstellgrenze, ganz ähnlich, wie die Zwischenringe auch. Der Fokusbereich begrenzt sich auf ca 1cm bis 2m. Man kann Nahlinsen mit Lesebrillen vergleichen.</p>
<p>Wer wirklich Spaß an seinen Makrofotos haben möchte, sollte darauf achten nicht an der falschen Stelle zu sparen und sich einen Achromaten anstelle einer normalen Nahlinse kaufen. Achromaten bestehen aus mehreren Glaselementen, die sich unterschiedlich auf das Lichtspektrum das hindurchgelassen wird auswirken. Somit werden lästige Farbsäume an kontrastreichen Rändern verhindert. Im folgenden spreche ich der Einfachheit halber von Nahlinsen, meine damit aber Nahlinsen mit achromatischen Eigenschaften.</p>
<p>Da Nahlinsen in das Filtergewinde des Objektivs geschraubt werden, sollte man beim Kauf darauf achten, dass sie auf das größte Objektiv passt, was man in der Kameratasche hat. Eine 77mm Nahlinse (z.B. Canon 500 D Achromat) wäre meine Wahl, da es die größte mir bekannte Nahlinse für Kameras ist. Auf kleinere Objektive kann einfach adaptiert werden.</p>
<p>Der Vorteil von Nahlinsen gegenüber von Ziwschenringen ist der geringere Platzbedarf. Sie sind nicht größer als ein Polfilter. Zudem könne sie auch bei schlechten Umweltbedingungen aufgeschraubt werden, ohne dass die Kamera womöglich in Mitleidenschaft gezogen wird.</p>
<p>Bei der Verwendung von Nahlinsen an einer Vollformatkamera kann es gerade im Weitwinkelbereich sehr schnell zu Vignettierungen (Abschattungen an den Bildrändern) kommen. Zudem sind Nahlinsen bauartbedingt an den Rändern unscharf. Die Bildränder weisen einen Softfokus auf. Bei den meisten Makromotiven wird das kaum stören, man sollte sich des Softfokus allerdings bewusst sein. Zudem gehe ich immer von vorn herein davon aus, dass jedes Stückchen Glas, welches ich vor das Objektiv setze, die Bildqualität negativ beeinflusst. Außerdem wird ca. 1/3 Blende Licht geschluckt.</p>
<p>Auf Reisen ist eine Nahlinse sicherlich ein guter Begleiter. In Verbindung mit einem 70-200mm Objektiv kann man mit diesem Ausrüstungsgegenstand sicherlich viel Spaß haben. Um nicht doch enttäuscht zu werden, sollte man bei der Anschaffung einer Nahlinse nicht zu sehr sparen wollen. Auch hier gilt leider man wieder - je teurer, desto besser, gerade weil man weitere Glaselemente in den Lichtweg stellt.</p>
<p>Nahlinsen sind übrigens nicht herstellerabhängig. Der oben erwähnte Canon 500 D Achromat wird zum Beispiel auch von vielen Nikonfotografen eingesetzt.</p>
<p><a name="tele">Teleobjektive</a><br />
Einige Objektivhersteller haben Teleobjektive mit Makrofunktion im Einsatz. Meistens handelt es sich dabei um Objektive, die den Bereich 200-300mm mit abdecken, so zum Beispiel auch das Sigma 70-300mm F4.5-5.6 APO. Wer ein ähnliches Objektiv besitzt, bei dem man am Objektiv auf eine Makrofunktion umschalten kann, der kann für den Anfang ohne Bedenken mit diesem Glas losziehen und wird mit ein wenig Übung fantastische Makrofotos schießen.</p>
<p>Trotz geringer Naheinstellgrenze und Makrofunktion (mit Einschalten wird in der Regel nur der Fokus im Nahbereich beschleunigt) sind Teleobjektive leider keine Makroobjektive. Man stößt schnell an die Grenzen der Technik. So ist das oben genannte Objektiv relativ langsam im Autofokus und nicht sonderlich lichtstark. Eine Hummel im Flug wird man damit wohl kaum erwischen. Wenn man sich ein Objektiv für die Makrofotografie anschaffen möchte, sollte man unbedingt über ein richtiges Makroobjektiv nachdenken.</p>
<p><a name="makro">Makroobjektive, Lupenobjektive</a><br />
Meines erachtens eignen sich Makroobjektive am besten für die Makrofotografie. Das größte Problem bei den oben beschriebenen Hilfsmitteln für Makros ist, dass normale Objektive auf den Unendlichkeitsfokus optimiert sind. Im Nahfokusbereich trifft der Autofokus nicht immer optimal und die Gläser bilden leicht unscharf ab.</p>
<p>Makroobjektive hingegen sind speziell auf den Nahen bereich optimiert, wodurch eine bessere Bildqualität zu erwarten ist.</p>
<p>Beim Kauf von Makroobjektiven sollte man sich Gedanken über Brennweite und Blendenöffnung machen. Bei Aufnahmen von Lebewesen im Makrobereich ist es oft erforderlich eine bestimmte Fluchtdistanz einzuhalten. Deshalb bietet sich dafür eine 100mm Brennweite besser an, als ein 50mm Objektiv.</p>
<p>Zwar wird man bei Makrofotos das Objektiv abblenden um eine größere Schärfentiefe zu erzielen - es kann aber hilfreich sein, ein lichtstarkes Objektiv zu haben, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch ohne Blitz fotografieren zu können. Außerdem kann ist ein lichtstarkes Glas äußerst nützlich um bewegte Objekte scharf abzubilden.</p>
<p>Für letzteres ist auch ein schneller Fokusmotor empfehlenswert. Ein Ultraschallmotor unterstützt hier ungemein.</p>
<p>Vor kurzem habe ich mich für das Canon 100mm F2.8 USM entschieden, da es lichtstark ist und einen Ultraschallmotor hat. Ich habe bewusst keine größere Brennweite gewählt, weil ich das Glas auch gerne für Portraitfotos nutzen möchte. Die große Blende und die Brennweite von 100mm eignet sich in meinen Augen sehr gut für Portraitaufnahmen.</p>
<p>Neben Makroobjektiven gibt es noch so genannte Lupenobjektive die einen Abbildungsmaßstab größer 1:1 zulassen. Leider habe ich noch keine Erfahrungen mit Lupenobjektiven gesammelt.</p>
<p><a name="kompakt">Kompaktkameras</a><br />
Wer keine Spiegelreflexkamera hat, muss nicht unbedingt auf Makroaufnahmen verzichten. Im Gegenteil! Kompaktkameras eignen sich hervorragend für Makrofotos. Die Bauweise von Kompaktkameras ermöglicht es sich dem Objekt bis auf wenige Zentimeter zu nähern. Man sollte lediglich darauf achten, dass die Kompakte eine Makrofunktion anbietet. Dies ist aber bei den Meisten der Fall. Manche bieten sogar super-Makroeinstellungen an, mit denen man sogar bis auf 1cm an das Objekt heran kommt.</p>
<p>Die geringe Brennweite von Kompaktkameras hat den sehr netten Nebeneffekt einer großen Schärfentiefe.</p>
<p>Leider muss man aber Abstriche in der Bildqualität machen, was durch den sehr kleinen Sensor bedingt ist.</p>
<p><a name="blitz">Ringblitz, Makroblitz</a><br />
Ring- und Makroblitze werden vorne am Objektiv angebracht und über ein Spiralkabel mit dem Blitzschuh der Kamera verbunden. Sie haben in der Regel eine sehr geringe Leitzahl, da sie sich nah am Motiv befinden.</p>
<p>Neben &#8220;richtigen&#8221; Rinblitzen gibt es auch Systeme, welche den eingebauten Blitz oder auch einen Systemblitz umlenken. Diese passiven Systeme werden ebenfalls am Objektiv angebracht, sind aber nicht mit dem Blitzschuh der Kamera verbunden, sondern über ein mit spiegelnden Wänden ausgekleidetes Rohr mit einem Aktiven blitz. Es wird also das Licht umgelenkt. Lediglich der geringe Preis und/oder die Möglichkeit zum Selberbauen machen dieses System interessant. Ich würde aber eher einen Ringblitz bevorzugen.</p>
<p>Bei einem Makroblitz sind zwei oder mehr kleine Blitze an einem Ring angebracht, welcher in das Filtergewinde des Objektivs geschraubt wird. Das Licht kommt von mehreren Lichtquellen.</p>
<p>Beim Ringblitz hingegen hat man eine kreisrunde Blitzleuchte, welche eine Lichtquelle darstellt. Das Motiv wird sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Außerdem können Ringblitze auch für Portraitfotos genutzt werden um hübsche Lichtreflexe in den Augen zu erzielen.</p>
<p>Bei den Blitzen sollte man darauf achten, dass E-TTL oder zumindest TTL unterstützt wird. Die Belichtung wird durch das Objektiv gemssen. Ein Vorblitz wird gefeuert, die Belichtungszeit wird gemessen und dann folgt der richtige Blitz. Dies geht so schnell, dass man es nicht mitbekommt.</p>
<p>Eine Leitzahl von 10-16 dürfte vollkommen ausreichend sein.</p>
<p>Die Verwendung von Makro-/Ringblitzen ist absolut zu empfehlen, da somit auch bei geschlossener Blende verwacklungsfreie Fotos entstehen können.</p>
<p><a name="stative">Stative und Stativköpfe</a><br />
Um wirklich sicher zu gehen, dass nichts verwackelt sollte man, wenn möglich ein Stativ verwenden. Wer oft Makrofotos mit dem Stativ machen möchte sollte darüber nachdenken sich einen Makroadapter für sein Stativsystem zuzulegen. Mit einem solchen Adapter kann die Kamera auf einer Schiene nach vorne und nach hinten bewegt werden um entweder den Bildausschnitt oder auch die Schärfe zu regulieren.</p>
<p>Beim Stativ sollte man darauf achten, dass eine möglichst niedrige Position erreicht werden kann. Manche Stative erlauben es die Mittelsäule umzudrehen und die Kamera verkehrt herum am Stativ zu verwenden. Auf diese Weise kann man sich dem Boden bis auf wenige Zentimeter nähern. Ist dies nicht möglich, sollte das Stativ zumindest eine kurze Mittelsäule haben und zudem die Möglichkeit bieten die Beine weit auszustellen, um dem Boden näher zu kommen.</p>
<p>Manche Stative erlauben es sogar die Mittelsäule in Horizontalstellung zu nutzen, was noch mehr Flexibilität bietet.</p>
<p><a name="fazit">Fazit</a><br />
Wie so oft bei diesem Hobby gibt es viele verschiedene Ansätze, Hilfsmittel und ähnliches. Die meisten kosten einen Haufen Geld.</p>
<p>In meinen Augen sind Umkehrringe ein hübsches Spielzeug, werden aber recht schnell in den Tiefen der Fototasche verschwinden, weil sie schwer bedienbar sind. Ein kostengünstiger Einstieg in die Makrofotgrafie sind Zwischenringe - sie ersetzen aber kein Makroobjektiv. Nahlinsen sind super für die Reise, wo man nicht viel Gepäck mit sich herumtragen möchte. Auch mit vorhandenen Teleobjektiven, die eine Makrofunktion anbieten kann man super Fotos machen. Wer allerdings anspruchsvolle Makrofotos machen möchte, wird um ein Makroobjektiv nicht herum kommen. Nur kurze Zeit später wird man sicherlich darüber nachdenken, sich einen Makroblitz zuzulegen.</p>
<p><a name="links">Links</a><br />
<a href="http://blog.robertbehrendt.de/?p=12" target="_blank">Robert Behrendt, weitere Infos zu Zwischenringen</a></p>
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