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Shadows In Research…

Sonntag, 10. Oktober 2010 15:16

Shadows In Research Screenshot… heißt ein neues Projekt von Robert und mir. Die Idee war es, die Wirkung von Position und Zoomeinstellung von Systemblitzen zu verdeutlichen. Dazu haben wir als Versuchsaufbau einen Styroporkopf auf einem Lampenstativ befestigt und aus verschieden Positionen mit einem Canon Speedlite 580 EX II beschossen. Die Kamera war dabei immer an der gleichen Position (auf einem Stativ) montiert.

Insgesamt haben wir 180 Fotos gemacht, welche wir in einer kleinen HTML Seite zusammengefasst haben. Vielleicht habt ihr noch Wünsche und Anregungen für weitere solcher Projekte. Über Feedback freue ich mich immer.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: sebi

Image Tanks - die mobilen Bilderspeicher

Samstag, 16. Januar 2010 1:39

Hey Sebi, sag mal, ich fliege doch jetzt bald in den Urlaub, da kommen bestimmt einige Bilder zusammen. Welchen Image Tank kannst du mir empfehlen.

Einführung
Ein bisschen Wortsalat
Vor- und Nachteile
Worauf man achten sollte
Alternativen
Fazit
Tipp

Einführung
Was ist denn eigentlich so ein Image Tank? Eigentlich nicht viel mehr, als eine Festplatte, ein Kartenleser, ein Akku und ein kleines Display mit ein paar Knöpfchen. Image Tanks sind meist nicht größer, als eine handelsübliche 3,5“ Festplatte oder eine 2,5“ Festplatte für den externen Gebrauch. Das wundert auch nicht, denn viel mehr ist auch nicht dran.

Braucht man so ‘was? Nun ja, es kann für manche wirklich Sinn machen, sich ein solches Gerät zuzulegen – aber bitte erst noch bis zum Ende lesen, denn Image Tanks haben so ihre Tücken.

Ein bisschen Wortsalat
Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Image Tank zuzulegen, ist entweder zu geizig Geld in Speicherkarten (die im übrigen auch nicht mehr die Welt kosten) zu investieren oder sucht eine Backuplösung für seine Fotos auf Reisen.

Die erste Zielgruppe wird sich vermutlich für eine günstige 60-100 Euro Variante entscheiden und diese bei einem der führenden Onlineauktionshäuser ersteigern. Wenn dann der Paketdienst da war, die Unterschrift geleistet und die Verpackung erwartungsvoll aufgerissen wurde, freut sich der Sparfuchs über ein neues Fotozubehörschnäppchen.

Das Gerät ist kompakt, sieht toll aus, hat sogar ein Touchdisplay und es kann, wofür es ja gebaut wurde, Speicherkarten auf eine Festplatte kopieren, ohne, dass ich einen PC benötige. Mensch, das wäre doch auch was für Oma, die fotografiert zwar digital, hat aber keinen PC – mit dem Teil kann sie doch dann endlich mal ihre Fotos speichern. Alles toll, gleich noch eins für Oma ersteigern und dann erstmal das neue Spielzeug laden, um es für die nächste Fototour einsatzbereit zu haben.

Die zweite Zielgruppe wird sich wahrscheinlich längere Zeit mit dem Thema Backups auseinandersetzen, Vor- und Nachteile einzelner Lösungen abwägen und zu dem Schluss kommen, dass ein Image Tank die für sie beste Backuplösung ist. Dann wird sich informiert, über Produkte namhafter Hersteller, es werden Preisvergleiche angestellt, Features verglichen und dann wird sich diese Zielgruppe für ein Gerät im oberen dreistelligen Bereich, wenn nicht sogar im unteren vierstelligen Bereich entscheiden und beim Onlineversandhändler seines Vertrauens bestellen.

[...]

Thema: Ausrüstung, Fotografie, Tipps | Kommentare (0) | Autor: sebi

Dreamy Point-and-shoot

Freitag, 7. August 2009 20:37

Was will uns dieser Titel sagen? Ganz einfach, er soll andeuten, dass sich dieser Artikel damit beschäftigt, wie man am besten mit einer Point-and-shoot Kamera Wasserfälle so fotografieren kann, damit dieser “Dreamy-Effekt” entsteht.

Fangen wir zunächst mit ein wenig Theorie an:
Der “Dreamy-Effekt” entseht, wenn man fließendes Wasser, z. B. eines Wasserfalls oder eines Flusses (in dem vielleicht noch ein paar Steine liegen) mit einer langen Verschlusszeit fotografiert. Dieses Prinzip kann zum Beispiel auch auf Wellen angewendet werden - dann entseht allerdings eine Art Nebel.
Wenn man etwas höhere Wellen zum Beispiel in Küstennähe mit langer Verschlusszeit fotografiert, wird es so aussehen, als hätte sich eine dicke Nebelschicht über dem Wasser gebildet.

Die Kamera muss also so eingestellt werden, dass die Verschlusszeit besonders lang wird. Die folgenden Einstellungen können dabei helfen:

  • ISO: 100 oder niedriger
  • Blende: so weit zu, wie möglich (also hohe Zahl, z. B. 22)

Zudem hilft es, der Kamera zu einem festen Stand zu verhelfen. Dies kann man mit einem Stativ oder mit einem Bohnensack machen. Es kann aber auch reichen, die Kamera zum Beispiel auf einer kleinen Mauer oder auf einem Stein abzustellen.

Wenn man keinen Fernauslöser (Kabel, Infrarot, Funk) hat, sollte man zumindest den Selbstauslöser der Kamera einstellen. Beim Druck auf den Auslöser zählt ein Countdown (meistens 10 und/oder 2 Sekunden) herunter. Danach wird die Aufnahme gemacht. Auf diese Weise verwackelt man die Kamera beim Auslösen nicht.

Schon eine Verschlusszeit von 1/5 Sekunde beschert einen schönen “Dreamy-Effekt” bei Wasserfällen. Um diesen Effekt noch zu verstärken oder um zum Beispiel Nebel auf den Ozean zu zaubern, sollte es vielleicht schon eher eine Sekunde sein. Am Tag kann es unter Umständen zu hell sein, dass selbst ein Abblenden der Kamera und das Einstellen einer geringeren ISO-Empfindlichkeit nicht mehr ausreicht. Profis nutzen Neutral-Grau-Filter um die Verschlusszeit noch weiter zu verlängern. Diese sind in verschiedenen Stärken erhältlich (1-3 Blendenstufen und mehr). Neutral-Grau-Filter heißen im englischen neutral-density-filter, weswegen sie auch oft als ND-Filter bezeichnet werden.

Point-and-shoot Besitzer haben hier einen Vorteil, denn sie können einfach eine Sonnenbrille vor ihr Objektiv halten. Je stärker diese getönt ist, desto länger wird die Verschlusszeit. Spiegelreflexbesitzer bräuchten da schon eine von diesen Porno- tschuldigung, Police-Sonnenbrillen, um ihr komplettes Objektiv abdunkeln zu können. Wenn die Sonnenbrille einen leichten Farbstich aufweist, so ist dies nicht weiter schlimm, denn die digitale Kamera kann mit dem automatischen Weißabgleich meist sehr gut Gegensteuern. Für Fortgeschrittene ist auch eine spätere Korrektur am PC möglich.

Viele Point-and-shoots bieten leider nicht die Möglichkeit die Blende selbst einzustellen, manche erlauben noch nichteinmal die ISO-Empfindlichkeit einzustellen. Bei diesen Kameras lohnt es sich aber, einen Blick ins Handbuch zu werfen oder das Menü zu durchsuchen - einige bieten einen “Feuerwerkmodus” an, um Feuerwerk zu fotografieren. Dieser Modus versucht die Belichtungszeit so zu wählen, dass sie möglichst lang ist - genau das, was wir wollen.

In diesem Sinne, viel Spaß beim ausprobieren.

Press the Shutter!

Thema: Anleitungen, Fotografie, Tipps | Kommentare (0) | Autor: sebi

Gefahren der Makrofotografie

Donnerstag, 25. Juni 2009 23:50

Hier ist noch ein kleiner Tipp für die Makrofotografie.

Wenn ich Makros schieße, finde ich mich sehr oft im Gras liegend wieder oder ich stapfe durch Naturwiesen - immer auf der Suche nach interessanten Insekten und Pflanzen. Neulich musste ich feststellen, dass es auch kleine Tierchen gibt, die auf der Suche nach mir sind. Die Rede ist von Zecken!

Zecken springen, entgegen der landläufigen Meinung, nicht von Bäumen auf ihre Opfer sondern halten sich im Unterholz, in Gräsern und auf Farnen auf. Das potenzielle Opfer streift sie dann von dort unbemerkt ab oder die Zecken krabbeln am Bein hinauf um sich dann an einer geschützten und warmen Stelle festzubeißen. Zecken sind auch auf gepflegten Grünflächen (also im heimischen Garten oder im Park) anzutreffen.

Je nachdem in welchem Gebiet man unterwegs ist, können solche Zeckenbisse sehr gefährlich sein und böse enden. Zecken übertragen Krankheitsereger wie die für Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Für letzteres gibt es Impfstoffe.

Hier nun der Tipp für die Makrofototour:
1. Vor der Fototour unbedingt über das Zielgebiet im Hinblick auf Zeckengefahr informieren.
2. In gefährdeten Gebieten (z.B. Süddeutschland) unbedingt lange und geschlossene Kleidung tragen. Hose in die Socken Stopfen. T-Shirt oder Longsleeve in die Hose. Die Kleidung nach der Fototour waschen um sicher zu gehen, dass darin nichts mehr krabbelt.
3. Nach der Fototour unbedingt auf Zecken hin absuchen - dabei auch die Achselhöhlen und Kniekehlen sowie andere schlecht einsehbare Körperstellen beachten.
4. Bei Zeckenbefall, die Zecke so schnell wie möglich mit einer Zeckenzange oder auch mit den Fingern entfernen. Dabei die Zecke möglichst gerade, ohne Drehung herausziehen und kontrollieren, dass der Kopf noch dran ist.
5. Die Bissstelle in den nächsten Tagen (8-14) beobachten und beim Anschein von Entzündungen einen Arzt aufsuchen.

6. Wer oft in Gebieten mit erhöhtem Zeckenrisiko unterwegs ist sollte sich unebdingt impfen lassen. Die Kosten für die drei Impfungen werden von der Krankenkasse übernommen. Eine Impfung hält nach derzeitigem Erkenntnisstand 5 Jahre.

Haftungsausschluss: Ich bin kein Biologe, Arzt oder ähnliches. Ich übernehme keinerlei Haftung für die hier vorgestellten Tipps. Es ist lediglich die Verhaltensweise, wie ich sie an den Tag lege, wenn ich mich längere Zeit für Makrofotos auf Wiesen und an Waldrändern aufhalte. Im Zweifel bitte immer einen Arzt zu Rate ziehen.

In diesem Sinne, Press the Shutter!

Thema: Allgemein, Fotografie, Tipps, Zum Mitnehmen! | Kommentare (0) | Autor: sebi

24 Stunden Heidelberg…

Donnerstag, 25. Juni 2009 23:20

… und der Wahnsinn geht weiter.

Nach der Deutschlandreise plane ich nun das nächste Projekt - 24 Stunden Heidelberg. Zusammen mit Robert werde ich am Samstag den 27.06.2009 Heidelberg im Detail erkunden. Die Idee ist es 24 Stunden lang Fotos von Stadt und Leuten zu schießen. Der Reiz des Projekts ist sicherlich einen Ort über einen gesamten Tag hinweg zu erleben. Zu sehen, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Dächer der Stadt berühren, wie sich die Altstadt mit Leben füllt und wie es am Abend immer mehr Leute in die Kneipenstraßen zieht.

Um 4:00 Uhr treffen wir uns am Samstag Morgen in Walldorf und fahren von dort gemeinsam nach Heidelberg. Dort angekommen heißt es dann 24 Stunden lang Dauerfeuer. Kaffee und Energy-Drinks werden uns wach und bei Laune halten.

Es wird an dieser Stelle einen ausführlichen Bericht geben. Bilder werde ich sicherlich bei Flickr in meinen Fotostream hochladen. Lasst euch überraschen - ich machs auch.

In diesem Sinne - Press the Shutter!

Update: Leider musste dieses Projekt auf Grund der schlechten Wetterlage verschoben werden. Sobald besseres oder zumindest beständigeres Wetter in Aussicht ist, werden wir uns diesem Projekt aber stellen :-)

Thema: Fotografie, Projekte | Kommentare (2) | Autor: sebi

Bildstabilisator

Donnerstag, 18. Juni 2009 18:31

Hey Sebi, soll ich mir gleich ne DSLR mit eingebautem Bildstabi kaufen?

Hm, klar, warum nicht. So weit ich weiß haben Pentax und Olympus da was im Angebot.

Beim eingebauten Bildstabilisator wird der Sensor bewegt um Verwacklungen bei langen Belichtungszeiten auszugleichen. Das hat den großen Vorteil, dass man mit all seinen Objektiven bildstabilisiert fotografieren kann.

Vohingegen bei Canon und Nikon der Bildstabilisator im Objektiv eingebaut ist. So legt man in der Regel einen etwas höheren batzen Geld auf den Tisch um ein Objektiv mit Bildstabilisator zu bekommen. Leider sind lichtstarke Objektive nicht stabilisiert. Die mir bekannten Objektive mit Bildstabilisator haben maximal eine Offenblende von F2.8. Bei eine stabilisierten Kamera kann man aber auch Objektive mit F1.2 stabilisiert nutzen (wenn es für diese Kameramodele solche lichtstarken Objektive gibt).

Nun, wenn stabilisierte Kameras so toll sind, warum bauen Nikon und Canon ihren Stabilisator ins Objektiv? Sind die so Geldgeil? Nein! Zumindest nicht nur. Ein stabilisiertes Objektiv hat den großen Vorteil, dass schon beim Blick durch den Sucher das Bild beruhigt wird und Wackler ausgeglichen werden. Somit bekommt man ein sehr stabiles Sucherbild und man ist nicht am Ende vom Bildergebnis überrascht. Wird nur der Sensor bewegt, der ja beim Blick durch den Sucher vom Spiegel verdeckt wird, so kann die Stabilisierung nur zum Zeitpunkt der Aufnahme, nicht aber bei der Bildkomposition greifen.

Ich stelle mir folgende Situtation vor: 800mm Brennweite, kein Stativ, an einer APS-C Kamera. Jede kleinste Bewegung macht in der Entfernung einen riesen Unterschied. Beim stabilisierten Objektiv bleibt alles recht ruhig im Sucherfeld stehen, man drückt ab und hat alles im Kasten. Bei der stabilisierten Kamera ist alles wie wild am wackeln und das Motiv verlässt Zeitweise sogar das Sucherfenster - da ist es wieder… Klick… nur auf dem Bild ist es nicht zu sehen, da der Stabilisator dummerweise ein Objekt neben dem Motiv als wichtiger angesehen hat und auf dieses stabilisiert hat.

Was will ich damit nun sagen? Ja, es hat einen Grund, warum die Marktführer stabilisierte Objektive und keine stabilisierten Kameras anbieten. Wer mit Brennweiten bis 200mm auskommt, der wird sicher auch mit einer stabilisierten Kamera auskommen. Bei Brennweiten über 200mm würde ich ein System bevorzugen, bei dem der Bildstabi im Objektiv verbaut ist.

PS: Ich weiß nicht, ob es Hersteller gibt, die das bei DSLRs machen, aber im Kompaktkamerasektor sprechen Hersteller häufig von einem Bildstabilisator. Manchmal bedeutet so ein Punkt im Prospekt leider nicht mehr, als dass bei schlechten Lichtverhältnissen die ISO nach oben geschraubt wird, um kürzere Belichtungszeiten zu erzielen. Man sollte also darauf achten, dass von einem optischen Stabilisator die Rede ist!

Thema: Fotografie, Tipps, Zum Mitnehmen! | Kommentare (0) | Autor: sebi

Makrofotografie

Sonntag, 14. Juni 2009 1:48

Makroausrüstung

Hey Sebi, ich will Makrofotos machen. Was brauch ich denn da?

Einführung
Übersicht
Umkehrringe
Zwischenringe/Extension Tubes
Nahlinsen und Achromaten
Teleobjektive
Makroobjektive, Lupenobjektive
Kompaktkameras
Ringblitz, Makroblitz
Stative und Stativköpfe
Fazit
Links

Einführung
Zuerst sollte man sich die Frage stellen, wieviel man bereit ist für seine Makrofotos auszugeben und welche Ausrüstung bereits vorhanden ist. Es gibt eine ganze Palette an Makro-Equipment zu unterschiedlichsten Preisen. Leider gilt auch hier fast immer, je teurer desto besser.

Biene auf Blüte

Welche Ausrüstung für einen am besten ist hängt auch stark vom Anwendungsbereich ab.

Nachfolgend versuche ich mal Licht in ein paar Aspekte der Makrofotografie zu bringen. Dabei werde ich mit weitestgehend auf Ausrüstungsgegenstände konzentrieren. Dieser Beitrag wird also nicht unbedingt als Tutorial zum Thema Makrofotografie dienen. Ich möchte viel mehr helfen Geld zu sparen, beim Kauf der Ausrüstung - getreu dem Motto: Wer teuer kauft spart bares Geld.

Was heißt denn eigentlich Makro?
Makro bedeutet lediglich, dass ein Gegenstand im Maßstab 1:1 abgebildet wird. Für eine Kamera mit Vollformatsensor oder für eine analoge Kleinbildkamera bedeutet dies, dass ein Gegenstand der Größe 36×24mm bildfüllend abgelichtet wird.

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Thema: Ausrüstung, Fotografie, Tipps | Kommentare (0) | Autor: sebi

Kamerareinigung

Montag, 25. Mai 2009 21:41

Es gibt viele verschiedene Arten seine Kamera zu reinigen. Einige funktionieren gut, andere weniger, manche können sogar die Ausrüstung beschädigen.

Um meine Kamera im Feld, also beim Shooting oder auch danach zu reinigen verwende ich folgende Materialien:

Lenspen
Der Lenspen ist eine Art Stift, an dessen einem Ende sich ein weicher Pinsel befindet. Am anderen Ende ist ein kleiner Microfaserstempel angebracht.

faustgroßer Blasebalg (Rocketblower)
- eben ein Blasebalg. Bitte keine Druckluft aus der Dose nehmen oder mit dem Mund in die Kamera pusten - da ist zu viel feuchtigkeit enthalten.

Zigarettenpapier
- hat eine ähnliche Zusammensetzung wie Optik-Papier, ist aber um einiges günstiger und an jeder Tankstelle zu bekommen.

Objektivreinigung
Zuerst puste ich mit dem Blasebalg losen Staub von der Frontlinse. Im nächsten Schritt nehme ich die Pinselseite des Lenspen um auch hartnäckigeren Dreck zu entfernen. Dadurch können wieder lose Staubpartikel auf der Linse sein, welche ich wieder mit dem Blasebalg weg puste. Sollte sich noch Schmutz auf dem Glas befinden, kommt das Zigarettenpapier zum Einsatz. Ich reiße den Streifen mit der Gummierung (Klebestreifen) ab, um nicht versehentlich den Kleber auf dem Objektiv zu verteilen. Dann falte ich das Papier derart zusammen, dass ich es gut greifen kann und meine Finger beim reinnigen das Glaselement nicht berühren. In kreisenden Bewegungen von der Mitte zum Rand entferne ich Fette und andere Rückstände von der Frontlinse. Es klingt fast ein wenig, als würde das Papier etwas vom Glas abschleifen, aber das ist allenfalls Schmutz. Ich nutze diese Reinigungstechnik für meine Objektive schon seit einiger Zeit und habe noch keinerlei Kratzer auf der Linse.

  • Pusten
  • Pinseln
  • Pusten
  • Wischen (kann man wischen sagen? Naja, das Papier kommt zum Einsatz)

Kamerareinigung
Zur Reinigung des Kamerabody und vorallem des Innenraums (Sensor, Spiegel) sorge ich dafür, dass der Akku der Kamera voll geladen ist. Im Kameramenü wähle ich “manuelle Sensorreinigung” aus, wodurch der Spiegel hochklappt und sich der Verschluss öffnet um den Sensor frei zu geben. Dann nehme ich das Objektiv ab und nutze den Blasebalg um den Innenraum und gezielt den Sensor auszupusten. Dabei aber unbedingt darauf achten, dass sich der “Rüssel” des Blasebalgs außerhalb des Kameragehäuses befindet. Andernfalls kann es durch Unachtsamkeit zu Beschädigungen an der Kamera kommen, wenn der “Rüssel” zum Beispiel gegen den Spiegel schlägt. Nachdem der Sensor von losem Dreck befreit ist schalte ich die Kamera aus, wodurch der Spiegel wieder herunter klappt. Dann puste ich noch ein bis zweimal mit dem Blasebalg auf den Spiegel um auch dort keine Staubrückstände mehr zu haben.

  • Akku laden
  • Manuelle Sensorreinigung im Menü auswählen
  • Objektiv abnehmen
  • Pusten
  • Kamera aus
  • Pusten
  • Objektiv drauf setzen

Das war mein erster Tipp Zum Mitnehmen! Ich hoffe er hilft euch auch weiter. Noch ein kleiner Hinweis: Bitte seid beim Reinigen eurer Ausrüstung gerade am Anfang sehr vorsichtig. Die hier genannten Tipps funktionieren für mich sehr gut und ich habe bisher keinerlei Probleme - allerdings möchte ich keinesfalls garantieren, dass nicht doch etwas kaputt gehen kann.

Es gibt sicherlich noch viele andere tolle Möglichkeiten seine Kamera zu reinigen. Hinterlasst mir doch eure Techniken einfach per Kommentar.

In diesem Sinne, Press the Shutter!

Thema: Fotografie, Tipps, Zum Mitnehmen! | Kommentare (0) | Autor: sebi

Zum Mitnehmen!

Montag, 25. Mai 2009 21:19

In der Rubrik “Zum Mitnehmen!” werde ich von Zeit zu Zeit kleine, wirklich kurze Fototipps geben. Ich hoffe es werden Tipps sein, wo Ihr denkt - oh, ja, das hab ich noch nicht gewusst. Also dieser Aha-Effekt. Quasi so, als bestellt man beim neuen Italiener eine Pasta zum Mitnehmen und ist am Ende sehr positiv vom Geschmack überrascht. Und außerdem gings schnell :-) Zum Mitnehmen eben…

Thema: Fotografie, Tipps, Zum Mitnehmen! | Kommentare (0) | Autor: sebi

Speicherkarten

Montag, 18. Mai 2009 18:43

Hey Sebi, da sind Speicherkarten im Angebot. 4GB für 3 Euro soll ich dir da auch gleich ein paar von mitbringen?

Antwort: Nein, lieber nicht und du solltest vielleicht auch eher die Finger von lassen…

Einführung
Selbst wenn die Kamera einen internen Speicher besitzt, so kommt man doch eher selten damit aus und ist darauf angewiesen diesen mit Speicherkarten zu erweitern. Die meisten Hersteller erlauben die Verwendung von SD/SDHC und Compact Flash Karten. Manche unterstützen aber nur Nieschenprodukte wie Memorystick von Sony oder MD Karten (Olympus).

Allerdings haben alle diese Karten etwas gemein - sie speichern Daten. Deine Daten! Und im speziellen Anwendungsgebiet der digitalen Fotografie Deine Bilder! Jetzt hat man also mehrere hundert Euro in Kamera, Objektive und Zubehör investiert, möchte aber dann bei den Speichermedien sparen - da passt was nicht zusammen. Bei Billigkarten muss man sich die Frage stellen, warum sie denn so billig sind. An irgendetwas wurde gespart und da bin ich in Sachen Zuverlässigkeit doch eher sehr skeptisch. Wäre doch ärgerlich, wenn am letzten Tag es Urlaubs die Speicherkarte kaputt geht und man ohne Fotos heim fährt.

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Thema: Ausrüstung, Fotografie | Kommentare (0) | Autor: sebi